Existenzgründungskredit für Franchise-Systeme

Tipps zum Existenzgründungskredit für Franchise-Systeme

 

Es gibt nicht nur viele mögliche Gründe für eine Existenzgründung, sondern ebenso auch mehrere mögliche Gründungsformen. Eine dieser Gründungsvarianten ist das Franchising.

Der wichtigste Vorteil hierbei ist zweifelsohne, dass der Existenzgründer als Franchise-Nehmer zwar zum selbstständigen Unternehmer wird, zeitgleich dabei aber auf ein fertiges Unternehmenskonzept zurückgreifen kann, das sich in der Praxis bereits bewährt hat.

Zudem profitiert der Existenzgründer von dem Fachwissen und der Erfahrung des Franchise-Gebers, der beratend und mitwirkend an seiner Seite steht. 

 

Der Franchise-Geber unterstützt seinen Franchise-Nehmer jedoch natürlich auch deshalb, da auch er vom Franchise-System profitiert. So kann er durch die Eintrittsgebühren und die laufenden Zahlungen weitere Investitionen tätigen, wodurch letztlich ein stetig wachsendes Großunternehmen entsteht, das sich aus vielen kleinen Unternehmen zusammensetzt.

Da alle Unternehmen jedoch nach dem gleichen Konzept arbeiten, profitieren alle voneinander, beispielsweise im Hinblick auf den Bekanntheitsgrad. Nun möchte eine Existenzgründung jedoch solide finanziert sein und da in den wenigsten Fällen das vorhandene Eigenkapital dafür ausreicht, führt der erste Weg zunächst zur Bank.

Insgesamt haben es Existenzgründer schwer, einen Kredit zu erhalten, auch wenn angehende Franchise-Nehmer sicherlich leichte Vorteile haben, da sie im Zusammenhang mit entscheidenden Kriterien wie Erfolgsaussichten oder Markttauglichkeit mit einem konkreten und bewährten Geschäftskonzept argumentieren können.

Dennoch gilt es auch für den künftigen Franchise-Nehmer, auf einige wesentliche Punkte zu achten.

Hier die wichtigsten Tipps zum Existenzgründungskredit für Franchise-Systeme in der Übersicht:

•       

Ein Existenzgründungskredit, der auch als Existenzgründungsdarlehen bezeichnet wird, ist ein meist zinsgünstiger Kredit, der dem Antragsteller den Weg in die Selbstständigkeit ermöglichen soll. Insgesamt, jedoch auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise, zeigen sich Banken aber recht zögerlich, wenn es um Existenzgründungskredite geht.

Die Gründe hierfür liegen neben der allgemeinen Zurückhaltung in den strengeren Kreditvergabebedingungen sowie den Bewertungskriterien nach Basel II.

Grundsätzlich sollte sich der Existenzgründer dennoch zunächst an seine Hausbank wenden und anschließend weitere Angebote einholen, beispielsweise von Banken, die sich auf Existenzgründungsdarlehen spezialisiert haben.

• Geschäftsplan       

Ein solider Geschäftsplan gehört zu den wichtigsten Dokumenten des Existenzgründers. Angehende Franchise-Nehmer haben es hier sicherlich leichter, denn sie können sich an dem Geschäftsplan des Franchise-Systems orientieren und dabei sowohl Erfahrungswerte als auch konkrete Planzahlen übernehmen.

Dabei sollte aber nicht in Vergessenheit geraten, dass der Geschäftsplan des Franchise-Systems und der Businessplan des Existenzgründers nicht in allen Punkten identisch sind. Der beste und schlüssigste Businessplan bringt letztlich nichts, wenn der Existenzgründer keine Fragen des Bankers dazu beantworten kann.

Das bedeutet konkret, dass der Existenzgründer seinen Geschäftsplan kennen und verstanden haben muss, denn er strebt an, selbstständiger Unternehmer innerhalb eines Franchise-Systems zu werden und nicht nur ein Angestellter einer Unternehmensgruppe.

• Schwachpunkte und Risiken

Strategisch sinnvoll ist außerdem, Schwachpunkte oder kleinere Risiken von sich aus auf den Tisch zu bringen.

Auf diese Weise erkennt der Banker, dass sich der Existenzgründer tatsächlich realistisch mit dem jeweiligen Franchise-System und seinen eignen Voraussetzungen, beispielsweise im Hinblick auf den Standort oder seine Kenntnisse, auseinandergesetzt hat und entsprechende Lösungsansätze präsentieren kann.

Mehr Finanztipps, Darlehen, Kredite und Ratgeber:

Thema: Tipps zum Existenzgründungskredit für Franchise-Systeme 

Teilen:

Kommentar verfassen