Definition: Aktienemission

Definition: Aktienemission 

Anleger, Investoren und insbesondere Neulinge auf dem Börsenparkett sehen sich häufig mit einer Vielzahl unterschiedlicher Begriffe konfrontiert.

Viele dieser Begriffe sind zwar sinngemäß bekannt, könnten jedoch nur schwer definiert werden. Ein solches Beispiel ist der Begriff Aktienemission.

 

Hier daher eine Definition für diesen Begriff
sowie die wichtigsten Hintergrundinfos dazu:

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Im Allgemeinen steht der Begriff Emission in der Finanzwirtschaft für die Ausgabe von Wertpapieren, Kapital, Geldzeichen oder Anleihen.

Bei einer Aktienmission als Sonderform handelt es sich demnach um die Ausgabe von Aktien. Damit es zu einer Aktienemission kommen kann, wird zunächst ein Emittent benötigt, also ein Unternehmen, das die Aktien ausgibt.

Das betreffende Unternehmen stößt seine Aktien im Zuge der Aktienemission ab und gibt sie dabei an die zukünftigen Aktionäre weiter. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Platzierung, denn der Verkauf von Aktien stellt für das Unternehmen einen Prozess dar, der die wirtschaftliche Lage deutlich positiv beeinflussen kann und soll.  

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Weshalb sich ein Unternehmen dazu entschließt, Aktien zu emittieren, kann unterschiedliche Gründe haben. Wurde die Aktiengesellschaft neu gegründet, wird durch die Aktienemission zusätzliches Kapital beschafft.

Bei bestehenden Aktiengesellschaften kann die Emission weiterer oder neuer Aktien zu dienen, den Anteil des Eigenkapitals zu erhöhen, um auf diese Weise die Liquidität zu stabilisieren oder Investitionen zu realisieren.

Wird ein bestehendes Unternehmen in eine Aktiengesellschaft überführt, sind die Gründe für eine Aktienemission rechtlicher Natur.

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Erwirbt ein Anleger Aktien von einem Unternehmen, wird er zum Aktionär. Damit er jedoch möglichst hohe Gewinne erwirtschaften kann, muss er Aktien erwerben, die er zu einem günstigen Preis kaufen und später zu einem deutlich höheren Preis wieder verkaufen kann.

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Während der Haltedauer erhält der Aktionär Dividenden, was bedeutet, dass er an den Gewinnen des Unternehmens direkt beteiligt wird. Je höher die Unternehmensgewinne sind, desto höher sind auch die Dividenden und desto weiter steigt auch der Kurs der Aktien.

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Ausschlaggebend für den Kauf und Verkauf von Aktien sind in erster Linie die Börsenkennzahlen sowie die Wirtschaftslage im Allgemeinen und die Wirtschaftlichkeit der Aktiengesellschaft im Besonderen. Dies setzt allerdings voraus, dass der Anleger permanent tagesaktuelle finanzwirtschaftliche Informationen nutzt. 

Sind die Aktien merklich in ihrem Wert gestiegen, können sie gewinnbringend verkauft werden. Insbesondere bei deutlich gefallenen Kursen ist jedoch langer Atem gefragt, denn um Verluste zu vermeiden, sollten die Aktien solange gehalten werden, bis die Kurse zumindest den Einkaufspreis wieder erreicht haben.

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