Chancen und Risiken für den künftigen Bitcoin Kurs, 1. Teil

Chancen und Risiken für den künftigen Bitcoin Kurs, 1. Teil

Der Kurs des Bitcoins unterliegt großen Schwankungen. Doch das ändert nichts daran, dass die älteste und bekannteste Kryptowährung zunehmend beliebter wird und für viele ein interessantes Investment darstellt. Prognosen über die künftigen Entwicklungen abzugeben, ist schwierig. Das gilt allgemein für alle Finanzprodukte, besonders aber für Kryptowährungen. Doch eine nähere Betrachtung der Einflussfaktoren ermöglicht eine Einschätzung.

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Chancen und Risiken für den künftigen Bitcoin Kurs, 1. Teil

In einem zweiteiligen Beitrag nennen wir die wichtigsten Chancen und Risiken für den künftigen Bitcoin Kurs. Dabei starten wir im 1. Teil mit den Chancen:

Die Prognose für den Bitcoin Kurs basiert auf der Entwicklung der Nachfrage

In den vergangenen Jahren hat der Bitcoin Kurs enorme Bewegungen erlebt. Wie bei jedem Finanzprodukt, das gehandelt werden kann, stützt sich auch die Kursprognose beim Bitcoin auf Daten, die die Nachfrage beeinflussen. Deshalb ist wichtig zu wissen, welche Einflussfaktoren sich überhaupt am Markt bemerkbar machen.

Die Chancen und die Risiken gegenüberzustellen und auszuwerten, kann eine nachvollziehbare und schlüssige Prognose zur Kursentwicklung des Bitcoins ermöglichen.

Durch den Handel auf dem freien Markt wird der Kurs des Bitcoins immer von Angebot und Nachfrage bestimmt. Je höher die Nachfrage ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch der Kurs steigt.

Ist hingegen kaum Interesse vorhanden, ist üblicherweise ein sinkender Kurs die Folge.

Die Chancen für den künftigen Bitcoin Kurs

Das Angebot beim Bitcoin ist vergleichsweise stabil. Die Chancen, aber auch die Risiken für den künftigen Bitcoin Kurs liegen deshalb überwiegend auf der Nachfrageseite. Ein Anleger sollte abwägen, welche Faktoren aus seiner Sicht die größte Rolle spielen. Auf dieser Basis kann er eine Kursprognose abgeben.

Stärkere Nutzung als Zahlungsmittel

Ursprünglich war der Bitcoin als eine digitale Währung gedacht, die als Zahlungsmittel zum Einsatz kommen sollte. Bislang ist der Anteil an Geschäften und anderen Unternehmen, die Zahlungen mit dem Bitcoin akzeptieren, aber vergleichsweise gering. Experten zufolge liegt der Anteil bei deutlich unter fünf Prozent.

Eine große Chance für den Bitcoin Kurs liegt darin, dass Zahlungen mit der Kryptowährung auf mehr Akzeptanz stoßen. Dieser Trend ist bereits erkennbar. Fachleute gehen davon aus, dass sich die Kursentwicklung des Bitcoins positiv entwickeln wird, wenn er als Zahlungsmittel an Bedeutung gewinnt.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass das Vertrauen der Nutzer und Anleger steigt, wenn sie die digitale Währung ganz normal wie eine echte, traditionelle Währung verwenden können.

Mehr Regulierung auf dem Krypto-Markt

Eine stärkere Regulierung des Marktes könnte künftig zu einer positiven Kursentwicklung führen. Bisher hatten entsprechende Ansätze zwar meistens Kursrückgänge zur Folge. Doch wenn der Bitcoin, andere Kryptowährungen und der Handel damit stärker reguliert wären, würden das Vertrauen und die Sicherheit steigen.

Eine Regulierung würde zum Beispiel bedeuten, dass die Handelsplätze bestimmte Auflagen erfüllen müssen. Folglich wäre die Sicherheit für die Marktteilnehmer höher. Auch Anleger, die größere Risiken scheuen, könnten dann eher Interesse an einem Investment zeigen.

Eine stärkere Regulierung muss also keineswegs nachteilige Konsequenzen haben, sondern kann sich ganz im Gegenteil positiv auf die künftige Kursentwicklung auswirken.

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Geringere Schwankungen beim Bitcoin Kurs

Ein großes Problem für eine stabil positive Kursentwicklung beim Bitcoin sehen Analysten in der hohen Volatilität. Sie macht die Kryptowährung bislang zu einem Spekulationsobjekt mit kaum kalkulierbaren Risiken.

Sollten die Schwankungen aber geringer werden und der Kurs mehr Stabilität bekommen, sollte das die Prognose positiv beeinflussen.

Stabilere Kurse führen dazu, dass Anleger ein Finanzprodukt nicht mehr nur als reines Spekulationsobjekt einstufen, sondern eine echte und interessante Investitionsmöglichkeit darin sehen.

Da die Laufzeit beim Bitcoin nicht begrenzt ist, bietet er sich auch für mittel- und langfristige Investments an. Sollte die Nachfrage nach der Kryptowährung also auch unter normalen Anlegern steigen, könnte das sehr positive Folgen für den Bitcoin Kurs haben.

Begrenzte Menge

Eine große Chance für den künftigen Bitcoin Kurs ergibt sich daraus, dass seine Menge begrenzt ist. Die Kryptowährung ist von Anfang an so angelegt gewesen, dass es niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben wird.

Dadurch unterscheidet sich der Bitcoin von anderen Kryptowährungen, die solche Höchstgrenzen nicht haben.

Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem der Bitcoin rar wird. Und wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, steigt üblicherweise der Preis. Allerdings ist derzeit kaum vorherzusagen, wann dieser Moment erreicht sein wird.

Ein Grund dafür ist, dass die Halbierungen, die regelmäßig stattfinden, dazu führen, dass weniger neue Bitcoins geschürft werden. Außerdem steigt die benötigte Rechenleistung stetig. Die Folge ist, dass es länger dauert, bis die Maximalmenge erreicht sein wird.

Unabhängigkeit von Banken

Ein wesentliches Merkmal von Kryptowährungen ist ihre dezentrale Struktur. Sie geht insbesondere mit der Unabhängigkeit von Banken einher. Wer mit dem Bitcoin handeln oder damit bezahlen möchte, braucht kein Bankkonto. Die Transaktionen laufen unabhängig von Finanz- und Kreditinstituten.

Schwindet das Vertrauen von Anlegern in die Banken, ergibt sich daraus eine große Chance für den Bitcoin.

Gleiches gilt für Anleger, die keinen Zugang zu einem Bankkonto haben und deshalb am regulären Finanzmarkt gar nicht teilnehmen können. Auch sie könnten dem Bitcoin Kurs durch ein vermehrtes Investment einen echten Schub geben.

Mehr Nachfrage durch institutionelle Investoren

Experten stützen eine positive Zukunftsprognose vor allem darauf, dass immer mehr institutionelle Investoren und namhafte Unternehmen den Bitcoin als Kapitalanlage nutzen. Auch Versicherungen, Fonds und sogar staatliche Einrichtungen zeigen stetig mehr Interesse.

Je breiter die Ebene ist, auf der der Bitcoin genutzt wird, desto größer ist die Nachfrage. Denn selbst vorsichtigere Anleger schöpfen Vertrauen, wenn die Kryptowährung eben kein Nischenprodukt mehr ist, sondern in der Breite Anwendung findet.

Spitzenreiter unter den Kryptowährungen

Der Bitcoin ist nicht nur die älteste, sondern auch die mit Abstand bekannteste, größte und wichtigste Kryptowährung. Was die Marktkapitalisierung angeht, ist der Abstand selbst zu Etherum, der zweitgrößten Kryptowährung, gewaltig.

Diese Führungsrolle verschafft dem Bitcoin einen echten Vorteil. Obwohl es mittlerweile sicherlich Kryptowährungen gibt, die dem Bitcoin technisch überlegen sind, erleichtert die Bekanntheit den Handel.

Der Bitcoin ist auf allen namhaften Krypto-Börsen erhältlich, einige Handelsplattformen beschränken sich sogar ausschließlich auf den Bitcoin.

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Anders als bei kleineren, kaum bekannten Kryptowährungen müssen Anleger also weder lange suchen noch befürchten, dass die digitale Währung samt Börse plötzlich wieder verschwunden ist. Für Investments ist das eine wesentliche Voraussetzung.

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