Finanzierung Reetdach

Finanzierung Reetdach 

Eine besondere Art der Dachdeckung findet man vor allen Dingen im norddeutschen Küstenraum mit den Reetdächern. Eine Finanzierung von einem Reetdach, setzt ein Wissen um die Andersartigkeit eines solchen Daches voraus. Das Besondere an einem Reetdach ist zuerst natürlich sein Baustoff.

Unter Reet versteht man an Ufern oder im sumpfigen Gelände wachsendes Schilfrohr. In sorgfältig getrocknetem Zustand wird es zur Dacheindeckung verwendet. Als dieser Baustoff hat Reet in der Geschichte der Zivilisation eine lange Tradition. Der Umstand, dass es eine der ersten Bedachungsmaterialien gewesen ist, ist mit Sicherheit auf seine große Verfügbarkeit zurückzuführen. 

Die Reetdach Lebensdauer

Einfache Eindach-Häuser waren die ersten Reetdächer. Durch die enge Bebauung im Mittelalter und die damit ansteigende Brandgefahr wurde das Reetdach im Stadtgebiet durch Hartdächer ersetzt. Ländlich prägte es allerdings noch immer das Dachbild und ist gerade dort auch heute noch anzufinden.

Bei einem Reetdach und seiner Lebensdauer spielen verschiedene Kriterien eine Rolle:

         Die Form und die Ausführungsdetails, wie zum Beispiel die Dachneigung, die Anzahl der Gauben, die Qualität der Halme, welche unter anderem an der Halmneigung erkennbar ist.

         Die Belüftung des Reetdaches, welche von den Lüftungsgewohnheiten der Bewohner des Reethauses abhängt.

         Die genaue Konstruktion des Daches.

 

         Die Pflege und Wartung des Reetdaches, zu der regelmäßige Kontrollen, Pflege und auch immer wieder Reparaturen gehören. 

 

Die Finanzierung bei Kreditinstituten

Diese Aspekte dürfen auch bei der Finanzierung eines Reetdaches nicht außer Acht gelassen werden. Man sollte sich bei verschiedenen Reetdachdeckern Kostenvoranschläge machen lassen und diese vergleichen. Nimmt man einen Kredit auf, um das Reetdach zu finanzieren, sollte man auch bei den verschiedenen Kreditinstituten die Angebote genau vergleichen.

Hat man sich für einen Reetdachdecker entschieden, sollte man diesen auch mit der regelmäßigen Wartung des Daches beauftragen. Einen wichtigen Aspekt, den man als Besitzer eines Reetdachhauses auch im Auge haben sollte, ist die besondere Brandschutzversicherung, deren Kosten höher sind, als die einer normalen Brandschutzversicherung.

Außerdem sollte beim Bau des Hauses überlegt werden, ob man auch die alte Tradition der Brandtüren an den Hauslängsseiten zurückgreifen möchte, um bei einem eventuellen Brand bessere Fluchtmöglichkeiten zu haben.

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