Finanzierung und Notar

Die Finanzierung und der Notar

Ein Notar ist ein unabhängiger Träger von einem öffentlichen Amt. Seine Aufgabe ist es, Rechtsvorgänge zu ‚beurkunden‘ und sich in anderen Gebieten innerhalb der sogenannten vorsorgenden Rechtspflege zu beteiligen. Eng verknüpft sind in dem Zusammenhang auch die Finanzierung und Notare.

In Deutschland gibt es derzeit etwa 9.000 amtierende Notare. Bei den Notaren kann man zwischen den hauptberuflichen Notaren und den Anwaltsnotaren unterscheiden. Die Anwaltsnotare sind, wie es der Name schon vermuten lässt, neben ihrer Tätigkeit als Notar auch als Rechtsanwalt tätig. 

Notar für Kreditgeschäfte

Notare dürfen bei ihrer Erstbewerbung auf einen Notarsposten nicht älter als sechzig Jahre sein und können ihr Amt bis einschließlich dem siebzigsten Lebensjahr führen. In Deutschland ist die Voraussetzung für einen Notarposten nicht nur die passende Ausbildung, sondern auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Wichtige fachliche Voraussetzungen für das Amt des Notars sind:

Unabhängigkeit, Überparteilichkeit und das Einhalten der Schweigepflicht. Aufsicht über die Notare führt die Landesjustizverwaltung. Ein wichtiger Bereich für die Notare sind Kreditgeschäfte. Hierbei wird der Notar von dem Käufer bestimmt und geht mit diesem die Verträge in aller Ruhe durch.

Sachfragen zur Finanzierung

Hierbei ist es wichtig, dass sich der Käufer zuvor schon einmal selber Gedanken gemacht hat und seine Fragen auch notiert mitbringt. Bei einem zweiten Termin finden sich Käufer und Verkäufer beim Notar ein und hierbei werden die restlichen Fragen rund um die Finanzierung geklärt.

Der Notar trägt auch die Grundschuld ein.  Finanzierung und Notar gehören dementsprechend in Deutschland untrennbar zusammen, denn nur er gibt dem Unterfangen Seriosität und dem Käufer die Möglichkeit Sachfragen an eine interessenlose Partei zu stellen. Gesetze, Formulare und Notarkosten, von einen Notar. 

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