Bankschließfach versichert? Deckungslücke & Kosten berechnen

Bankschließfach-Versicherung prüfen: Deckungslücke und Jahreskosten berechnen

Im Bankschließfach liegen oft Dinge, die mehr bedeuten als ihr Geldwert: Erbstücke, Schmuck, Gold oder wichtige Unterlagen. Umso wichtiger ist die Frage, wie der Inhalt im Schadensfall abgesichert wäre.

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Mit diesem Rechner vergleichen Sie den geschätzten Wert Ihrer Sachen mit den Deckungsgrenzen aus Ihren Verträgen. Sie erkennen eine mögliche Versicherungslücke, prüfen ein Szenario mit zusätzlichem Schutz und sehen, wie sich die jährlichen Kosten verändern. So können Sie gezielter bei Ihrer Bank oder Versicherung nachfragen:

Wie groß ist die mögliche Versicherungslücke Ihres Bankschließfachs?

Vergleichen Sie den geschätzten Wert Ihres Schließfachinhalts mit der Deckung, die für diesen Inhalt laut Ihren Verträgen gilt. Der Rechner stellt den bisherigen Schutz einem möglichen Schutz nach einer Ergänzung gegenüber und zeigt die dabei erfassten Jahreskosten.

Die Deckung nach einer Ergänzung geben Sie als gesamten bestätigten Höchstbetrag ein. Versicherungssummen verschiedener Verträge werden nicht automatisch addiert. Für Bargeld erfassen Sie eine eigene Obergrenze.

Was Ihnen der Deckungscheck zeigt

  • Den rechnerisch gedeckten Wert und die mögliche Lücke beim bisherigen Schutz.
  • Wie sich eine von Ihnen eingegebene zusätzliche Absicherung auf die Lücke auswirken würde.
  • Ob eine gesonderte Bargeldgrenze das Ergebnis begrenzt.
  • Die erfassten Jahreskosten aus Schließfachmiete und einem neuen Zusatzbeitrag.

So nutzen Sie den Rechner

  1. Inhalt schätzen: Tragen Sie den geschätzten Ersatzwert Ihrer Gegenstände und den Bargeldbetrag getrennt ein. Ideelle Werte lassen sich hier nicht beziffern.
  2. Verträge prüfen: Übernehmen Sie nur Deckungsgrenzen, die für das Schließfach, die betreffenden Inhalte und den betrachteten Schadensfall tatsächlich gelten.
  3. Szenario vergleichen: Geben Sie für einen möglichen Zusatzschutz die danach insgesamt geltenden Grenzen und seinen zusätzlichen Jahresbeitrag ein.

Ihre Angaben

Die Felder enthalten Beispielwerte. Die Beispielauswertung weiter unten ist deshalb auch ohne JavaScript lesbar. Mit aktiviertem JavaScript können Sie eigene Werte berechnen.

1. Geschätzter Schließfachinhalt
Euro

Geschätzter Geldwert, zum Beispiel für Schmuck, Edelmetalle oder Sammlungen. Prüfen Sie gesonderte Ausschlüsse und Grenzen für einzelne Sachen im Vertrag.

Euro

Bargeld ist nicht automatisch in derselben Höhe wie andere Inhalte geschützt.

2. Bisheriger Schutz laut Vertrag
Euro

Geben Sie die insgesamt anrechenbare Grenze für den betrachteten Schadensfall ein. Addieren Sie Bank-, Hausrat- und andere Versicherungen nur, wenn deren Zusammenspiel für Ihren Fall geklärt ist.

Euro

Tragen Sie 0 Euro ein, wenn für Bargeld kein Schutz bestätigt ist. Die Bargeldobergrenze erhöht die gemeinsame Höchstdeckung nicht.

3. Mögliches Szenario nach einer Ergänzung
Euro

Geben Sie die danach für diese Inhalte insgesamt geltende Grenze ein. Tragen Sie hier nicht bloß die Versicherungssumme einer neuen Police zusätzlich zum bisherigen Betrag ein.

Euro

Auch diese Grenze muss aus den Bedingungen für das geplante Szenario hervorgehen und bleibt Teil der gemeinsamen Höchstdeckung.

4. Erfasste Kosten pro Jahr
Euro pro Jahr
Euro pro Jahr

Gemeint sind die Mehrkosten für die geplante Ergänzung. Bereits gezahlte Beiträge für andere Versicherungen werden in diesem Kostenvergleich nicht erfasst.

Die Schaltfläche wird mit aktiviertem JavaScript verfügbar. Ohne JavaScript bleibt die folgende Beispielauswertung sichtbar.

Deckungslücke und Jahreskosten

Die folgende Auswertung zeigt die vorbelegten Beispielwerte. Mit JavaScript können Sie Ihre eigenen Angaben berechnen.

Bisheriger Schutz im Beispiel

Geschätzter Gesamtwert
17.000 €
Im Modell gedeckter Wert
5.000 €
Rechnerische Deckungslücke
12.000 €

Nach der möglichen Ergänzung im Beispiel

Im Modell gedeckter Wert
17.000 €
Rechnerische Deckungslücke
0 €
Veränderung der rechnerischen Lücke
12.000 € weniger
Deckung und Lücke im Verhältnis zum geschätzten Inhalt Die Balken zeigen zunächst das Beispiel mit 17.000 Euro Gesamtwert.
Bisher 5.000 € rechnerisch gedeckt · 12.000 € rechnerische Lücke
Bisherige Deckung im Beispiel Von 17.000 Euro Gesamtwert sind rechnerisch 5.000 Euro gedeckt und 12.000 Euro ungedeckt.
Nach Ergänzung 17.000 € rechnerisch gedeckt · 0 € rechnerische Lücke
Deckung nach Ergänzung im Beispiel Von 17.000 Euro Gesamtwert sind rechnerisch 17.000 Euro gedeckt. Die rechnerische Lücke beträgt 0 Euro.
  • Im Modell gedeckter Wert
  • Rechnerische Deckungslücke
Erfasste jährliche Kosten im Beispiel
70 € pro Jahr
70 von 100 Euro
100 € pro Jahr
100 von 100 Euro

Zusätzliche erfasste Kosten: 30 € pro Jahr. Der Vergleich umfasst die eingegebene Schließfachmiete und den neuen Zusatzbeitrag, jedoch keine bereits bestehenden anderen Versicherungsbeiträge.

Einordnung: „Gedeckt“ und „Deckungslücke“ bezeichnen hier ausschließlich Ergebnisse der Modellrechnung mit Ihren Eingaben. Ob und wie viel im Schadenfall tatsächlich gezahlt wird, hängt unter anderem von versicherten Gefahren, Ausschlüssen, Nachweisen, Einzelgrenzen und dem Zusammenspiel der Verträge ab.

So entsteht die Beispielrechnung

Im vorbelegten Beispiel liegen Wertgegenstände für 15.000 Euro und Bargeld für 2.000 Euro im Schließfach. Bisher gelten in der Annahme 5.000 Euro gemeinsame Höchstdeckung, aber 0 Euro für Bargeld. Daher werden 5.000 Euro als gedeckt und 12.000 Euro als rechnerische Lücke dargestellt.

Nach einer angenommenen Ergänzung beträgt die insgesamt geltende Höchstdeckung 20.000 Euro, davon bis zu 2.000 Euro für Bargeld. Im Modell können damit die eingegebenen 17.000 Euro vollständig abgedeckt sein. Bei 70 Euro Schließfachmiete und 30 Euro zusätzlichem Jahresbeitrag steigen die erfassten Jahreskosten von 70 auf 100 Euro. Dies sind Beispielannahmen und kein Versicherungsangebot.

Vereinfacht gilt für jedes Szenario: Der rechnerisch gedeckte Wert ist höchstens so hoch wie die gemeinsame Höchstdeckung. Innerhalb dieser Grenze wird Bargeld nur bis zur eingegebenen Bargeldobergrenze berücksichtigt. Die Differenz zum gesamten geschätzten Inhalt ist die rechnerische Lücke.

Vor einer Entscheidung im Vertrag prüfen

  • Ist das konkrete Bankschließfach als Versicherungsort genannt?
  • Welche Gefahren und welche Gegenstände sind tatsächlich versichert?
  • Welche Grenzen gelten für Bargeld, Schmuck, Edelmetalle oder Sammlungen?
  • Greift eine weitere Versicherung zusätzlich oder erst nach einer anderen Leistung?
  • Welche Belege werden im Schadenfall für den Inhalt und seinen Wert benötigt?

Häufige Fragen zur Bankschließfach-Versicherung

Ist der Inhalt eines Bankschließfachs automatisch vollständig versichert?

Nein. Ob eine Grundabsicherung besteht und in welcher Höhe, ergibt sich aus dem konkreten Schließfachvertrag. Zusätzlicher Schutz kann von den Bedingungen einer Hausrat- oder besonderen Schließfachversicherung abhängen.

Kann ich die Versicherungssummen von Bank und Hausrat einfach addieren?

Nein. Verträge können sich überschneiden oder vorsehen, dass eine Versicherung erst nach einer anderen leistet. Lassen Sie klären, welche Gesamtdeckung für denselben Inhalt und denselben Schadensfall tatsächlich gilt. Genau diesen Gesamtbetrag fragt der Rechner ab.

Ist Bargeld genauso geschützt wie Schmuck oder Gold?

Nicht unbedingt. Bargeld kann ausgeschlossen oder nur bis zu einer eigenen Grenze versichert sein. Deshalb hat es hier ein separates Eingabefeld und eine eigene Deckungsgrenze.

Bedeutet eine Versicherungslücke, dass die Bank keinesfalls haftet?

Nein. Eine mögliche Haftung der Bank, etwa bei einer Verletzung ihrer Sicherungspflichten, ist eine andere Frage als die hier modellierte Versicherungsdeckung. Der Rechner beurteilt keine Haftungsansprüche.

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